Fröhlich klatschen und knallen die Wellen an den Rumpf. In den Böen wiegt sich die Aroha sanft in den zahlreichen, straff verspannten Leinen.
Geschichten von früher ziehen in die Gegenwart und nutzen diese wachen, nächtlichen Stunden um gesehen zu werden. Auffallend viel zieht durch den Raum.
Eine innere Ruhe begleitet uns durch den Tag, die auch die sehr unruhige Nacht nicht vertreiben mag.
Beim Durchstreifen der kleinen Insel bläst es uns endgültig die letzte Müdigkeit weg. Alles ist nass und satt in den Farben und die Bäume wiegen sich in den schräg ziehenden Regenschleiern.
Faszinierendes Erleben auf dem Hochplateau der Insel mit dem Windspiel auf dem Wasser von den anrollenden Böen.
Unter uns liegt die Aroha und der Ölofen hält tapfer seine Flamme am lodern, kein Wind, kein Regen fand bisher den Eingang durch den Kamin.
Dies freut die Luftatmer im Schiff ungemein, nur das Gemüse kündigt seinen Belüftungsbedarf an und so werden die nachmittäglichen Stunden genutzt um neue Staunetze im kühlen Stauraum zu montieren.
Wir freuen uns über die neue Ingwer-Decke und die Orangen- sowie die Salatwand. Glückliche Schiffsbewohner und Gemüse gehen beschwingt in den Abend, wobei der Wassermacher brummend sein Wasser fliessen lässt.
Nächster Sturm wird von schräg vorn erwartet sowie eine neue Mastabspannung meint bald in die Umsetzung zu kommen. Mal schauen, ob es die Beziehung zwischen der Fock und dem Kamin zukünftig beim Wenden verbessert. Wir werden berichten.




